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Zielsetzung PEPPOL

Im November 2005 wurden auf einer Ministerialkonferrenz in Manchester ambitionierte Ziele für die Entwicklung des pan-europäischen Beschaffungswesens formuliert, die bis 2010 umgesetzt werden müssen. Zu diesen zählen die Forderung nach der Möglichkeit der elektronischen Abwicklung von Beschaffungs-maßnahmen in vollem Umfang (100%) sowie die Forderung nach einer Nutzung dieser Möglichkeit für mindestens 50% aller über den festgelegten Schwellenwerten liegenden Beschaffungsvorgänge.

Die Etablierung eines interoperablen europäischen Beschaffungsmarktes führt zu einer Reihe von Vorteilen, zu einer gleichen, nicht-diskriminierenden Behandlung von Bewerbern und ermöglicht zudem einen fairen und effektiven Wettbewerb durch offene und transparente Verfahren.    

Für die Erreichung dieser Ziele sind einige Anstrengungen vonnöten, da existierende europäische Beschaffungsstrukturen durch eine starke Fragmentierung und nicht-interoperable Lösungen gekennzeichnet sind, die beispielsweise Zulieferern den Zugriff auf Beschaffungsplattformen in anderen Mitgliedsstaaten erschweren.

Die Vision von PEPPOL ist es, dass jedes Unternehmen in einem EU-Land mit jeder Verwaltung in einem anderen EU-Land sämtliche Beschaffungsverfahren elektronisch abwickeln kann. 

 

Grafik zur Vision der elektronischen Abwicklung sämtlicher Beschaffungsverfahren

Vision: Elektronische Abwicklung sämtlicher Beschaffungsverfahren

 

Das Virtual Company Dossier (VCD) als interoperable Unternehmensakte sowie das den Rahmen der Entwicklung bildende Projekt PEPPOL sollen ihren Beitrag zur Lösung dieser Probleme und damit zur Erreichung der in Manchester gesteckten Ziele leisten.  

 

 

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