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Moderner Staat 2011

Das Bundesministerium des Inneren, die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), das Partnerland 2011 Österreich, die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister in Deutschland (Vitako), die Zeppelin Universität und weitere Partner stellen ihr Expertenwissen zur Verfügung, beleuchten aktuelle Entwicklungen und Zukunftstrends, stellen Praxisbeispiele vor und geben konkrete Handlungsempfehlungen.

Der Fachkongress untergliedert sich in 6 Themenbereiche:

  1. Transformation der Verwaltung von heute in die Verwaltung von morgen – zwischen Notwendigkeit und Machbarkeit
  2. Kooperation, Prozess- und Organisationsmanagement – zwischen Umbau und Umdenken
  3. Bürgerorientierung und Partizipation - Zwischen äußerem Druck und Informationsbedürfnis
  4. Finanz- und Effizienzmanagement – zwischen Pauschalierung und innovativen Ansätzen
  5. Personalmanagement im demografischen Wandel – zwischen Verwalten und Handeln
  6. IT-Management - zwischen Datenverfügbarkeit und Datenschutz

Österreich ist einerseits am Stand von Digitales Österreich mit dem PEPPOL-Projekt vertreten und andererseits im Kongress „Bürgerorientierung und Partizipation“. Enrique Vich, PR und Recruitment Director des EU-Projekts PEPPOL vom österreichischen Bundesministerium für Finanzen moderiert die Session „EU-Projekte und ihre Auswirkung auf Verwaltungsprozesse und nationale Standards bzw. Architekturen“. Dort werden die Projekte SPOCS, STORK, PEPPOL, EPSOS und E-Codex vorgestellt, die von der EU mit Mitgliedstaaten für Bürger und Unternehmen initiiert wurden.

Referenten zu diesen Themen sind:

Herr Robert Behr, Bundesrechenzentrum GmbH

Herr Dr. Martin Hurch, ELGA GmbH

Herr Mag. Peter Kustor, Bundeskanzleramt Österreich

Frau Stefanie Rieger, Bundesverwaltungsamt

Frau Prof. Dr. Maria Wimmer, Universität Koblenz-Landau

Eine kurze Beschreibung der einzelnen Projekte und weitere Informationen zum Kongress finden Sie hier.

Zentrales PEPPOL-Registrierungs-Service ist operativ

Öffentliche Institutionen sind die größten Einkäufer in Europa, das Beschaffungsvolumen macht rund 1,5 Billionen Euro pro Jahr (!) aus. Der im Zuge einer Anschaffung notwendige Austausch von Daten mit Zulieferern erfolgt jedoch oft noch umständlich und langsam – hier hinken öffentliche Stellen klar dem privaten Sektor hinterher, wo dieser oft schon elektronisch erfolgt.

Die von der EU kofinanzierte Initiative PEPPOL – Pan-European Public Procurement Online – hat das Ziel, für bereits bestehende Lösungen gemeinsame Standards zu schaffen, um bei Beschaffungsvorgängen die elektronische Kommunikation zwischen Unternehmen und Käufern der öffentlichen Hand zu ermöglichen. Das soll jedes Unternehmen – insbesondere KMUs – befähigen, um jeden öffentlichen Auftrag in Europa mitbieten zu können.

Zentrales Service für PEPPOL ist operativ

Der Service Metadata Locator ist eine zentrale Anwendung für PEPPOL. Von PEPPOL anerkannte Serviceprovider nutzten das SML-System zur Registrierung ihrer Kunden als gesicherte Mitglieder des PEPPOL-Netzwerkes. Aus technischer Sicht weist der SML jedem Teilnehmer eine eindeutige Identifikation (DNS-Name) zu, die es jedem PEPPOL-Sender ermöglicht, die in einer lokalen Register – dem Service Metadata Publisher (SMP) – gespeicherten Daten zu einem Empfänger abzurufen.

Die Funktionalität des SML-Systems wird in folgendem Beispiel gezeigt (1. Registrierung eines neuen Kunden, 2. Senden eines Dokuments zu diesem Kunden):

Registrierung eines neuen Kunden.png

 

Senden eines Dokuments.png

Das Fundament für alle „post-award-services“ von PEPPOL ist eine ineinander greifende elektronische e-Procurement-Infrastruktur, welche auf gebräuchlichen IT-Standards basiert. Das Mittelstück dieser Infrastruktur ist eine Transport-Schicht, welche öffentlichen und auch privaten Einrichtungen den verlässlichen und sicheren Austausch von Geschäftsdokumenten aller Art erlaubt. Diese Transport-Schicht besteht aus den lokalen Anknüpfungspunkten (Access Points) mit den dazugehörigen lokalen Registern (Service Metadata Publishers) und dem zentralen SML.

Die technische und organisatorische Verantwortung für den SML wurde nun vom Bundesrechenzentrum übernommen. Das BRZ gewährleistet für diese Komponente den hochverfügbaren Betrieb in den sicherheitszertifizierten Räumlichkeiten des Rechenzentrums und bietet Support für die internationalen Projektmitglieder. Als erfahrener Anbieter von e-Government-Services in Österreich ist das BRZ prädestiniert, den SML auch nach PEPPOL weiter zu betreiben.

André Hoddevik, Projektdirektor von PEPPOL: „Es war gut für PEPPOL, als PEPPOL.AT und das Bundesrechenzentrum im Herbst 2010 die Verantwortung für die Entwicklung des SML übernommen haben. Für PEPPOL ist es unumgänglich, stabile und professionelle Anwendungen und die Wartung von Schlüsselbereichen zu gewährleisten – und PEPPOL.AT ist genau der richtige Partner dafür.

Und Dr. Gerhard Popp, Vorsitzender von PEPPOL.AT und Sektionschef für IT und Kommunikation im Bundesministerium für Finanzen, ergänzt: „Die Verfügbarkeit des Service Metadata Locators bringt uns bei der elektronischen Beschaffung ein großes Stück weiter. Und mit dem BRZ als federführendem Player haben wir den besten Partner dafür.

Die wichtigsten technischen Komponenten und Schlüsselspezifikationen:

  • Service Metadata Locator Profile (SML)
  • BUSDOX V1.0 

Weitere Informationen zum Projekt PEPPOL und der verwendeten Technologie finden Sie unter www.peppol.eu.

Über PEPPOL

Das "Large Scale Projekt"; PEPPOL der Europäischen Kommission, das im Rahmenprogramm für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation umgesetzt wird, ist eine bedeutende grenzüberschreitende E-Procurement-Initiative mit dem Ziel, standardisierte IT-Infrastruktur und Services bereitzustellen, um pan-europäische öffentliche Beschaffungsverfahren online abzuwickeln. PEPPOL unterstützt die Implementierung von effizienten Transaktionen und öffentlicher Beschaffung, indem es den Weg für bewährte Verfahren im Hinblick auf inhaltliche Standards, gemeinsame Prozesse und eine offene Infrastruktur zum Austausch quer durch Europa ermöglicht. So wird PEPPOL maßgeblich dazu beitragen, Verwaltungskosten zu reduzieren und die Sparpläne der nationalen Regierungen zu unterstützen.

Viele europäische Länder haben bereits elektronische Plattformen in ihren öffentlichen Verwaltungen erfolgreich etabliert, um so Auftragsvergaben im öffentlichen Sektor einfacher und effizienter zu gestalten. Während die Akzeptanz dieser Systeme wächst, werden die meisten dieser Lösungen ausschließlich auf einer nationalen oder gar regionalen Ebene implementiert, mit sehr beschränktem Zugang zu anderen, grenzüberschreitenden Lösungen. PEPPOL wird die Verbindung zu bestehenden E-Procurement-Gemeinschaften garantieren und dem privaten Sektor ermöglichen, Angebote für Aufträge des öffentlichen Sektors EU-weit abzugeben. Ein wichtiger Schritt in Richtung eines europäischen Binnenmarktes.

Weitere Details finden Sie hier: www.peppol.eu

Rückfragehinweis

André Hoddevik, Project Director, andre.hoddevik@peppol.no, +47 913 97 587.

Enrique Vich, PR Director, enrique.vich@peppol.eu, +43 664 8216840.

 

 

PEPPOL.AT-Event

 

PEPPOL ist ein internationales Projekt – aber es sind fast einhundert Personen alleine in Österreich, die durch ihre tägliche Arbeit dieses Projekt vorantreiben. Diese Personen sollen beim PEPPOL.AT-Event zusammengebracht werden, um ihnen einen Gesamtüberblick über PEPPOL und „PEPPOL – Made in Austria“ und die letzten verbleibenden Monate zu geben.

Die Veranstaltung von PEPPOL.AT fand am 8. Juni 2011 im Bundesministerium für Finanzen statt. Nach einleitenden Worten des „Head of Beneficiary“, Worten vom zuständigen Sektionschef des Bundesministeriums für Finanzen und von den Geschäftsführern der Bundesbeschaffung und des Bundesrechenzentrums, berichteten die zuständigen Leiter der Arbeitspakete kurz über den Projektstand. Danach blieb Zeit für einen Informationsaustausch und Networking.

6. PEPPOL-Konferenz

 

Die Konferenz gab einen Einblick über die aktuellen Ergebnisse und Zukunftspläne, erste-Hand Information über die laufenden Echt-Piloten und beinhaltete auch praktische Fälle und Demonstrationen, z.B. wie Unternehmen Registrierungsstellen werden, welche Anforderungen es von Lösungsanbietern an Tools für „pre-„ und „post-award“ Geschäftsprozesse gibt, um PEPPOL zu implementieren. Es gab auch einen Interoperabilitäts-Track als Test für jene, die bereits bestehende Lösungen und Tools haben.

Zielgruppen am ersten Tag waren Politiker und Entscheidungsträger vom öffentlichen und privaten Sektor. Der zweite Tag beinhaltete einen technischen und praktischen Fokus. Die Konferenz war ideal für Lösungsanbieter, die die PEPPOL Infrastruktur und „pre-“ und „post-award“ Geschäftsprozesse unterstützen. Im Allgemeinen gab die Konferenz allen, die Interesse an öffentlichen Beschaffungsvorgängen haben, einen Überblick über den aktuellen Status und Möglichkeiten im PEPPOL-Projekt.

Nähere Informationen finden Sie unter:

E-Government Konferenz 2011 – „E-Government in (Klein-)Städten und Gemeinden“

Nach der erfolgreichen E-Government Konferenz 2010 in Villach, findet die E-Government Konferenz 2011 heuer am 08. und 09. Juni in Salzburg statt. Die Konferenz wird von der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung (ADV) organisiert. Neben dem Generalthema „E-Government in (Klein-)Städten und Gemeinden, werden vor allem die folgenden Themenschwerpunkte präsent sein:

  • EU-Dienstleistungsrichtlinie
  • Amtssignatur
  • Unternehmensportal
  • Nutzung der Register

Für Teilnehmer / Teilnehmerinnen von öffentlichen Verwaltungen ist die Teilnahme an der Konferenz kostenlos.

Nähere Informationen erhalten Sie hier:

 
Rückblick auf das 6. PEPPOL Multistakeholderforum
Logo der BBG-Messe "Nutzen.Leben" sowie Logo von PEPPOL

Als Einleitung des Forums gab Johannes Wimmer von der Bundesbeschaffung einen Ausblick von PEPPOL in Österreich. In seiner Präsentation hob er besonders das Ziel von PEPPOL hervor, die elektronische Kommunikation im Beschaffungsprozess zwischen Lieferanten und öffentlichen Auftraggebern voranzutreiben und europaweit zu vereinheitlichen. Die Ergebnisse sollen national und EU-weit zu effizienteren Prozessen und gemeinsamen Standards führen, die schließlich in einen "E-Procurement Masterplan für die österreichische Verwaltung" einfließen. Erik Stabentheiner vom Bundesrechenzentrum verwies in seinem Vortrag auf das Einsparungspotenzial, das mit grenzüberschreitendem E-Procurement erreicht werden kann. Bis zu fünf Prozent aller Prozesskosten können eingespart, Europas Wirtschaftswachstum angekurbelt und Innovationen vorangetrieben werden. Durch PEPPOL kann auch eine höhere Transparenz, und ein erleichterter Zugang für KMUs zum europäischen Beschaffungsmarkt erzielt werden.

Im zweiten Abschnitt des Multistakeholderforums wurden zwei Pilotlösungen vorgestellt. Silke Weiß vom Bundesministerium für Finanzen präsentierte die VCD-Anwendung und Andrea Leutgeb von der Bundesbeschaffung gab dem Publikum einen Einblick in die Erstellung standardisierter Produktbeschreibungen und deren Einbindung in elektronische Kataloge. Im Bereich des elektronischen Kataloges wird von PEPPOL ein “Electronic Product Property Server (ePPS)“ entwickelt, welcher die Erstellung von Produktkatalogen in einer mehrsprachigen Umgebung ermöglicht. Des Weiteren sprach Frau Leutgeb über die Anbindung des e-Shops der BBG an PEPPOL, der es jedem Kunden ermöglicht, mit jedem ihrer Lieferanten in ganz Europa auf der Basis standardisierter Verfahren in der Bestellabwicklung elektronisch zu kommunizieren.

Abschließend erläuterte Christian Rupp, Sprecher der Plattform „digitales Österreich“, die Vorteile von PEPPOL im internationalen und nationalen Umfeld. Er beschreibt E-Government als stetigen Prozess und daher mehr als eine Reise und nicht als Ziel.

Alle Präsentationen des Multistakeholderforums finden Sie hier.

eeeGovDays 2011

Die Eastern European e|Gov Days, welche einmal jährlich stattfinden, sind eine anerkannte Plattform für den Dialog- und Wissensaustausch zwischen west- und osteuropäischen Staaten. Die Veranstaltung bringt ca. 200 Experten aus dem privaten wie auch aus dem öffentlichen Sektor zusammen. Am 08. Mai findet eine „Vor-Konferenz“ statt, welche Projekt-Workshops beinhalten wird. Ab dem 09. Mai werden nach der offiziellen Konferenzeröffnung, Plenarvorträge sowie parallele Themenworkshops abgehalten und die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich beim „Conference Gala Dinner“ auszutauschen.

Im Rahmen der Konferenz werden eine Vielzahl von Vorträgen präsentiert, welche auch veröffentlicht werden. Die Konferenzsprache ist Englisch und folgende Themengebiete werden unter anderem behandelt:

  • eGovernment/eAdministration and eJustice
  • eHealth
  • Electronic Citizen Participation
  • eEducation
  • Information Society and Narrowing Digital Divide

Nähere Informationen erhalten Sie hier:

FTVI & FTRI 2010 Konferenz – IT für einen effektiven Staat

 

Im Rahmen der Fachtagungen Verwaltungsinformatik und Rechtsinformatik, die vom 25. – 26. März 2010 in Koblenz stattfinden, werden zwei Expertenvorträge präsentiert.
 
IRIS2010, 25. – 27. Februar 2010, Salzburg

 

Bereits zum 13. Mal findet vom 25. – 27. Februar 2010 das internationale Rechtsinformatik Symposium (IRIS) in Salzburg statt. Im Rahmen dieser Konferenz werden unter anderem verschiedenste Vorträge zum Thema eGovernment präsentiert. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

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Unterlagen des 4. Multistakeholderforums

Das Programm sowie die Präsentationsfolien des 4. Multistakeholderforums stehen für Sie im Downloadbereich bereit:

Programm & Präsentationsfolien

Einladung zum 4. Multistakeholderforum am 31.08.2009

Das vierte Multistakeholderforum findet als Workshop im Rahmen der 20. Internationalen Konferenz für Datenbank- und Experten-Systeme (DEXA) am 31.08.2009 in Linz statt. Ziel ist es, das PEPPOL-Projekt und die österreichischen Ergebnisse des Konsortiums PEPPOL.AT einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

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Multistakeholderforum

Das zweite Multistakeholderforum fand am 4. Mai 2009 statt. Mehr...

Workshop: Public eProcurement in Europe

Im Rahmen der Eastern European eGov Days (23.-25. April 2009) findet der Workshop "Public eProcurement in Europe" statt.

Details finden Sie hier: http://www.epma.cz/programme_7th.html

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